Sonntag, 19. August 2007

The Heroes

Johannes "the ??? (n.a.)" Krüger












Maria "the crashkid" Lohmann












Christian "the cultur commissioner" Tanner










Mathias "the moviemaker" Bauer












Paul "the burger expert" Strützky









Marin Gottwald


Michael Henneken

The Story

Für die, die es noch nicht wissen: Ich bin schon wieder weg! Diesmal SÜDAFRIKA! Praktikum bei BMW in Rosslyn nördlich Johannesburg! Das ganze dauert 5 Monate bis Mitte Januar. Dann bin ich endlich wieder in Deutschland. Das Solo Abenteuer beginnt!

Die erste Woche

Entschuldigt den Aussetzer, aber ich fürchte das wird öfter vorkommen. Am Donnerstag kam mein Vorgänger (Frank) nochmal zur Arbeit und hat mir 2 Tage einen Crash-Kurs gegeben, was er so das letzte halbe Jahr gemacht hat und wie meine Arbeit aussehen wird.

Arbeit

Die Arbeit ist auf jeden Fall der wahnsinn. Ich arbeite in der Strukturplanung in der Montage. Die sind quasi für alles zuständig, wenn sich an den Arbeitsplätzen in der Fahrzeug- und Motor-Montage auch nur das geringste ändern soll. Frank z.B. hat neben vielen beeindruckenden anderen Dingen eine mobile Communication Area entworfen, die jetzt in der Montage steht, wo sich die Manager und Meister zum Kruzen meeting direkt am laufenden Band treffen können. Das ganze ist so gut angekommen, dass ich wohl demnächst noch die Fertigung einer weiteren in Auftrag geben kann.

Bilder

Ich hoffe ich kann in den nächsten Tage auf der Arbeit mal ein paar Bilder hochladen. Da bin ich letzter Zeit ohnehin etwas nachlässig gewesen. Ich werde mich bessern. Nur leider ist meine Kamera immernoch nicht angekommen. Dafür aber das Paket mit den zwei elektronischen Wörterbüchern, das meine Mutter im März nach Australien geschickt hatte. Mein Laptop lässt aber noch auf sich warten. Vielen Dank und Gruß nochmal an Arne, dass ich hier gerade seinen Rechner mit nach Südafrika nehmen konnte. Sonst wäre der Blog so gar nicht möglich. Danke!

Haus

Unsere Bude ist ebenfalls der "Wahnsinn"! Und das stimmt in jeder Hinsicht. Wir werden wohl ab nächster Woche nur noch 7 Studenten sein, die hier wohnen, da die Hausbesitzerin mit ihrem Freund nach Mosambique zieht. Dann wird ihre Tochter, die so alt ist wie wir, den Laden schmeißen. Ich hoffe das klappt. Das erste was wir machen müssen ist, das Internet-Limit von 1GB auf am besten unbegrenzt zu erweitern. Anderen falls dreh ich durch. Das ist der Grund warum ich noch keine Bilder online hab. Grundsätzlich wohnen wir momentan alle im ersten Stock. Haben jeder ein kleines Zimmer von ca. 12qm und die Mutter wohnt im Erdgeschoss. Wohnzimmer, Küche und Billardraum werden gemeinsam genutzt. Ich wiederhole: BILLARD!!! Die guten alten Zivi-Zeiten blühen wieder auf! Allerdings konnte ich gestern beim Kickern nicht zu alter Form zurückfinden! ;-(

Freizeit

Das Land bietet unendliche Möglichkeiten. Zum Glück sind wir weit im Norden, so dass wir viele Sachen, wie z.B. den "Krüger Nationalpark", bequem am Wochenende machen können. Ich habe am Montag gleich mal wieder einen Vertrag im Fitness-Studio unterschrieben für die nächsten 5 Monate. Der Sommer kann kommen! Feiern kann man hier wohl auch ganz gut! Am Donnerstag war die Abschiedsfeier von Frank und Bene (ein weiterer BMW-Praktikant). Die Feier war dann doch härter als gedacht und wir sind sogar noch ins "Hatfield"! Der Club, um den sich in den kommenden 5 Monaten alles drehen wird! ;-)

Genau wie von Bene schon vorgeschlagen, sind wir gestern (Samstag) mit Carsten
losgezogen. Wollten uns mit Frank in der Fashion TV Lounge treffen und dann
ins...guess what...Hatfield! ;-) In der FTV Lounge war dann allerdings Playboy Party. Und da konnten wir natürlich nicht nein sagen. Die Türsteherin hat für
uns sogar noch 'nen halben Eintrittspreis rausgehandelt, weil wir wegen 60 Rand (6 Euro)
Eintritt die Augen verdreht haben. Aber so Playboys wie uns sollte man sich
natürlich auch für jede Party sichern. Die Frau hat offensichtlich ihren Job
verstanden! ;-) Frank ist leider nicht mehr aufgetaucht. Wir sind gut in Partylaune sehr viel später weiter ins...HATFIELD! Da schwinden meine Erinnerungen allerdings etwas. ;-) Wir hatten auf jeden Fall ne Menge Spaß!

Heute hat uns dann unser persönlicher Stadtführer Carsten abgeholt und uns die
Highlights von Pretoria gezeigt. War echt cool. Union House, Performance
Center, das künftige WM-Stadion für 2010 und Voortrekker Monument. Und zum Abschluss natürlich zum Chinesen am Dreh- und Angelpunkt von Pretoria: HATFIELD SQUARE!!! ;-)

Ich raff erst jetzt so langsam, was Du und die andern uns dauernd sagen:
Wir werden ne geile Zeit haben. Südafrika war die perfekte Wahl gegenüber USA! Wunderschönes Land, unglaublich viel zu sehen, super nette Menschen, manchmal etwas gefährlich (aber die Regeln einhaltend, dürfte da alles glatt gehen!), billig (alles kostet hier nen drittel im Vergleich zu Deutschland.), perfektes Wetter (vielleicht 5 Regentage im Jahr und immer strahlender Sonnenschein!), coole Kollegen und herausfordernde, spannende Arbeit.

Nächstes Wochenende werden wir vermutlich nach Johannesburg und uns unter
anderem das Apartheit Museum anschauen. Maria kontaktiert grad einen Bekannten
da unten, der uns vielleicht die Stadt zeigt!

Jetzt werd ich erst mal wieder mit den andern Kochen. Ich werde versuchen "die Kultur des gemeinsamen Essens" der Sebastianstraße (Ingolstadt) und Melbourns hier weiterzuleben.

Lasst von Euch hören, lesen, sehen! Mein Gästebuch wird heute eingerichtet hier auf der Seite! Meine ICQ-Nummer ist nach wie vor 235988035 und bei Skype findet Ihr mich unter "minorit83"!

Gruß aus Südafrika
Hannes

Mittwoch, 15. August 2007

Ankunft

Für die, die es noch nicht wissen: Ich bin schon wieder weg! Diesmal SÜDAFRIKA! Praktikum bei BMW in Rosslyn nördlich Johannesburg! Das ganze dauert 5 Monate bis Mitte Januar. Dann bin ich endlich wieder in Deutschland. Das Solo Abenteuer beginnt!

Anreise

Der Flug ging von Berlin über London nach Johannesburg mit British Airways. Beim Umsteigen in London ist es leider zu 3 Stunden Verspätung gekommen, da zuerst das Flugzeug kaputt war und British mal eben so in einer Stunden eine zweite 747 aus dem Hütchen zaubern musste und als wir dann letztendlich schon auf der Rollbahn standen, ließ der Kapitän verkünden, dass wir wieder umdrehen müssten wegen medizinischer Probleme eines Passagiers. Eine ältere afrikanischer Dame hatte einen Diabetis-Anfall. Die aber wiederum auch nur eine ausgefallene afrikanische Sprache sprach, wie auch ihre beiden Enkel, die dabei waren und daher kam alsbald die durchsage, ob jemand diese Sprache spricht. Insgesamt 2,5 Stunden nach Abflugszeit sind wir dann endlich gestartet. Aufgrund der außerplanmäßigen Ankunftszeit, kam es in Johannesburg natürlich auch zu Verzögerungen bei der Abfertigung an der Passkontrolle, da für Passagiere einer 747 eben auch nicht mal ebenso die 20 Beamten aus dem Boden sprießen. Zum Glück hatte ich der Kollegin, die mich am Flughafen abgeholt hat, noch bescheid geben können und sie wartete daher „eine“ Stunde länger als gedacht.

Die Fahrt nach Pretoria und meiner Bleibe für die nächsten 5 Monate gestaltete sich problemlos und ich fand heraus, dass ich mit der kurzfristigen Umverlegung zum Haus von „Krista“ enorm Glück gehabt habe, da dies die einzige Unterkunft mit Internet ist. Allerdings haben wir hier ein Limit von monatlich 1 GB und daher muss ich mich arg zusammenreißen. Es werden noch einem kleinen Umbau am Wochenende noch zwei weitere Studenten kommen. Dann sind wir 6 Kerle und 2 Mädels und die Vermieterin. Der einzige der an diesem Sonntag Mittag noch im Haus war (Benedikt), hatte allerdings am Vorabend seinen Abschied gefeiert und daher öffnete sich die Tür erst nachdem wir nach dem ersten Versuch vom Einkaufen zurück kamen und dann erneut 20 min klingelten. Kurz darauf kam ein weiterer Kollege (Stephan), der mich prompt an den „Damm“ brachte, wo auch die beiden Mädels aus unserem Haus und weitere südafrikanische Freunde sich mit Boot und Jetski vergnügten. Nach einem sehr leckeren Abendessen bei der Oma der Tochter der Vermieterin, die eine der beiden Mädels ist, ging es dann endlich nach Hause. Hier warteten schon die restlichen Mitbewohner auf uns, die das lange Wochenende ( Donnerstag war „Women’s Day“ und Freitag Brückentag) für eine Rundfahrt genutzt hatten. Nach einem Bier und den ersten Bildern musste ich mich allerdings geschlagen geben und bin wie ein Stein ins Bett gefallen.