Für die, die es noch nicht wissen: Ich bin schon wieder weg! Diesmal SÜDAFRIKA! Praktikum bei BMW in Rosslyn nördlich Johannesburg! Das ganze dauert 5 Monate bis Mitte Januar. Dann bin ich endlich wieder in Deutschland. Das Solo Abenteuer beginnt!
Anreise
Der Flug ging von Berlin über London nach Johannesburg mit British Airways. Beim Umsteigen in London ist es leider zu 3 Stunden Verspätung gekommen, da zuerst das Flugzeug kaputt war und British mal eben so in einer Stunden eine zweite 747 aus dem Hütchen zaubern musste und als wir dann letztendlich schon auf der Rollbahn standen, ließ der Kapitän verkünden, dass wir wieder umdrehen müssten wegen medizinischer Probleme eines Passagiers. Eine ältere afrikanischer Dame hatte einen Diabetis-Anfall. Die aber wiederum auch nur eine ausgefallene afrikanische Sprache sprach, wie auch ihre beiden Enkel, die dabei waren und daher kam alsbald die durchsage, ob jemand diese Sprache spricht. Insgesamt 2,5 Stunden nach Abflugszeit sind wir dann endlich gestartet. Aufgrund der außerplanmäßigen Ankunftszeit, kam es in Johannesburg natürlich auch zu Verzögerungen bei der Abfertigung an der Passkontrolle, da für Passagiere einer 747 eben auch nicht mal ebenso die 20 Beamten aus dem Boden sprießen. Zum Glück hatte ich der Kollegin, die mich am Flughafen abgeholt hat, noch bescheid geben können und sie wartete daher „eine“ Stunde länger als gedacht.
Die Fahrt nach Pretoria und meiner Bleibe für die nächsten 5 Monate gestaltete sich problemlos und ich fand heraus, dass ich mit der kurzfristigen Umverlegung zum Haus von „Krista“ enorm Glück gehabt habe, da dies die einzige Unterkunft mit Internet ist. Allerdings haben wir hier ein Limit von monatlich 1 GB und daher muss ich mich arg zusammenreißen. Es werden noch einem kleinen Umbau am Wochenende noch zwei weitere Studenten kommen. Dann sind wir 6 Kerle und 2 Mädels und die Vermieterin. Der einzige der an diesem Sonntag Mittag noch im Haus war (Benedikt), hatte allerdings am Vorabend seinen Abschied gefeiert und daher öffnete sich die Tür erst nachdem wir nach dem ersten Versuch vom Einkaufen zurück kamen und dann erneut 20 min klingelten. Kurz darauf kam ein weiterer Kollege (Stephan), der mich prompt an den „Damm“ brachte, wo auch die beiden Mädels aus unserem Haus und weitere südafrikanische Freunde sich mit Boot und Jetski vergnügten. Nach einem sehr leckeren Abendessen bei der Oma der Tochter der Vermieterin, die eine der beiden Mädels ist, ging es dann endlich nach Hause. Hier warteten schon die restlichen Mitbewohner auf uns, die das lange Wochenende ( Donnerstag war „Women’s Day“ und Freitag Brückentag) für eine Rundfahrt genutzt hatten. Nach einem Bier und den ersten Bildern musste ich mich allerdings geschlagen geben und bin wie ein Stein ins Bett gefallen.
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